FanHaus Chronik

Juli 2010: Testspiel gegen Schalke 04: Startschuss für FanHaus

Am 9. Juli 2010 absolvierte Eintracht Braunschweig im Rahmen der Gazprom-Initiative „Gib Gas gegen Gewalt“ ein Testspiel gegen den FC Schalke 04. Nach Abzug aller Kosten stand fest, dass 45.000 Euro in den Bau eines Fanhauses investiert werden können.

Dezember 2010: Gründung der Fanhaus UG

Im Dezember 2010 gündeten Eintracht Braunschweig, die städtische Tochter Nibelungen, Volkswagen und das Fanprojekt der AWO die gemeinnützige Fördergesellschaft „Fanhaus Eintracht Braunschweig UG“ zur Errichtung des Fanhauses für die Löwen-Anhänger.

15. Juli 2011: Container in Braunschweig eingetroffen

fanhaus_2011-07-15_01Die gebrauchten Container befinden sich in gutem Zustand und werden im zweiten Schritt von uns aufgearbeitet. Einen herzlichen Dank an dieser Stelle an das Volkswagen Werk Braunschweig, denn durch die gute Qualität bleiben uns viele Arbeitsstunden für die Instandsetzung erspart. Diesen Eindruck bestätigen auch Herr Schwing, Architekt von O.M. Architekten, Herr Raabe vom Ingenieurbüro m+p sowie Herr Schlüter von der Hafenmeisterei. Neben den vier Containern von Volkswagen steuert auch Herr Bargfeld vom Containerlieferanten COMMA aus Hamburg weitere zwei Container zu vergünstigten Preisen bei.

fanhaus_2011-07-15_02Die Lieferung der ersten Container stellt einen entscheidenden Schritt nach vorne dar, denn nun kann Herr Raabe, vom Ingenieurbüro m+p, anhand der realen Container die Statik für das FanHaus gesichert berechnen. Das war bis zu diesem Zeitpunkt eine große Hürde, denn jede Reederei baut ihre Container anders, dass es für dafür eine vorgeschriebene Norm gibt. Dies hat die Berechnung der Statik erheblich erschwert und somit verzögert.

Sofort wurde mit der Vermessung begonnen, damit die zukünftigen Arbeiten fachgerecht ausgeführt werden können. Dazu gehören dann die Stahlträger im Innenraum, oder auch die Stärken von Fundament und Bodenplatte.

Im Namen aller Eintracht-Fans ein herzliches Dankeschön an alle, die den Bau des FanHauses unterstützen. Es macht Spaß, an diesem Projekt mitzuwirken.

29. August 2011: Vermessung des Grundstücks für FanHaus erfolgt

Das Katasteramt hat das Grundstück vermessen, auf dem das FanHaus gebaut werden soll.

Das FanHaus als soziales Projekt und zukunftsträchtige Perspektive der Fan-Szene rund um Eintracht Braunschweig, stößt auf vielerlei Begeisterung und Interesse, nicht nur bei jungen Leuten. Bekanntlich wird das FanHaus durch Spenden und freiwilliges Engagement vieler Menschen und Betriebe in unserer Region getragen und errichtet. „Anders geht es nicht“ erklärt Baukoordinator Matthias Lenz, „denn sonst wäre dieses Projekt unmöglich zu stemmen. Hier geht es ja nicht wie bei einem normalen Gebäude um ein Geschäft, sondern um bürgerliches Engagement, gegenseitige Hilfe und gelebte Solidarität.“

Aktuell befindet sich das FanHaus in der letzten Phase der Planung. Dazu gehört unter anderem das Grundstück, das am Ende gemietet wird. Dabei sind planerische Grundlagen zu beachten. Die Größe des Grundstücks, die Anzahl der Parkplätze, der zentimetergenaue Standort des FanHauses auf dem Grundstück und die Abstände zu den Nachbargrundstücken. Letztlich muss nach der Fertigstellung des Gebäudes der Baukörper eingemessen werden.

fanhaus_2011-08-29Das Katasteramt in Braunschweig bildet auch seinen eigenen Nachwuchs aus. Als das Projekt bekannt wurde, war man dort von der Sache begeistert. Joachim Trojahn ist Ausbildungsleiter des Katasteramtes und erklärt dazu: „Das war für uns eine einmalige Gelegenheit, unseren Auszubildenden die Möglichkeit zu bieten, anhand eines nicht kommerziellen Projekts die gesamte Bandbreite des Berufsbildes eines Vermessers zu präsentieren.“ Üblicherweise ergeben sich sonst immer nur Teilprojekte, an denen ausgebildet wird. Und weiter erklärt Joachim Trojahn „ist es sehr schön, dass wir hier die Anforderungen wie Unterlagen für die Vermessung zusammenstellen, Vorausberechnung für die Bauabsteckung, örtliche Vermessung des Baukörpers nach Fertigstellung sowie anschließend die Übernahme der örtlichen Arbeiten in die Nachweise des Liegenschaftskatasters wie z. B. der Karten vollständig in einem Projekt komplett abarbeiten können. Das war eine tolle Gelegenheit, die wir uns nicht entgehen lassen wollten.“ Dass die Auszubildenden fußballinteressiert und Freunde der Eintracht sind, erhöht natürlich die Motivation. So war nicht nur die Bildung ein Faktor bei der Sache, sondern auch der Spaß und die soziale Motivation ein Bestandteil des Ausbildungsprojekts.

Beeindruckt waren Karsten König (Leiter des Fanprojekts) und Jan Marek (Fanbeauftragter von Eintracht Braunschweig) vom technischen Aufwand beim Vermessen. Der Vermessungsingenieur des Katasteramts, Burkhard Bensemann, erklärte: „Wir arbeiten nicht nur mit dem amerikanischen Global Positioning System (GPS), um zentimetergenau unsere Messpunkte zu setzen, sondern zusätzlich noch mit dem russischen Navigationssystem GLONASS. So wird die satellitengestützte Vermessung wirklich sehr genau. Besser geht es derzeit kaum!“

Für Martin Franz und Felix Tostmann war die Vermessung jedenfalls ein außergewöhnliches Erlebnis. „Toll, dass wir auch mal so eine Sache gemacht haben, so etwas wird einem nicht jeden Tag geboten“, waren die Reaktionen der beiden Auszubildenden.

1. September 2011: Baugenehmigung für FanHaus erteilt

Das Braunschweiger Bauordnungsamt hat am gestrigen 1. September 2011 die Baugenehmigung für den ersten Bauabschnitt des FanHauses auf dem Gelände am EINTRACHT-STADION erteilt.

“Endlich! Es ist geschafft. Eine entscheidende Hürde wurde genommen, denn diese Baugenehmigung ermöglicht es, dass die Tiefbauarbeiten in den nächsten Tagen beginnen können“, sagt Baukoordinator Matthias Lenz. „Es gibt mittlerweile so viele Menschen, die uns bei dem Projekt helfen wollen. Da war bisher schade, wenn wir diese Hilfe noch nicht annehmen konnten. Doch jetzt tritt das FanHaus in die nächste Phase. In den nächsten Tagen werden die letzten Termine und Daten für den Tiefbau und die Entsorgung des Aushubs abgeglichen und dann kann es wirklich losgehen. Dann rollen die Bagger!”

19. September 2011: Startschuss für das FanHaus

Zunächst werden auf dem Bauplatz die Flächen egalisiert und Sandhaufen für die Tennisplatzbeläge abgetragen, um Platz für Baufahrzeuge und Bauwagen zu schaffen.

Heute Morgen um 8 Uhr war es soweit, der Startschuss für vorbereitende Arbeiten für das FanHaus ist gefallen. Den Anstoß machte der Beschäftigungsbetrieb der Stadt Braunschweig, der die Baustelle für den zukünftigen Treffpunkt für Fans einrichtet.

Zunächst werden auf dem Bauplatz die Flächen egalisiert und Sandhaufen für die Tennisplatzbeläge abgetragen, um Platz für Baufahrzeuge und Bauwagen zu schaffen. In den darauffolgenden Tagen werden die Zäune im Bereich des Zugangs von der Südkurve versetzt, um in Zukunft, dass um eine Tennisplatzbreite verkleinerte Tennisgelände an der Ostseite zu begrenzen.
Möglich wurde dieser Platz dadurch, dass die Tennisabteilung im Rahmen der Gesamtplanung des Fan Hauses zwei Tennisplätze abgetreten hatte.

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2. November 2011: Erster Bauabschnitt abgeschlossen

Handwerksbetriebe helfen beim FanHaus. Zäune erfolgreich versetzt.

Der Beschäftigungsbetrieb der Stadt hat ganze und gute Arbeit geleistet. Die Zäune der Tennisabteilung wurden zurückversetzt. Zur großen Freude aller Beteiligten sehen die alten Zäune an der neuen Stelle so aus, als hätten sie dort immer gestanden. Damit wurde der erste wichtige Bauabschnitt abgeschlossen.

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Vielen Südkurvenbesuchern wird aufgefallen sein, dass auch Erdarbeiten rechts neben dem Zugang zur Südkurve stattgefunden haben. Hier hatte der Beschäftigungsbetrieb der Stadt einen Graben für die zukünftige Wasserleitung des FanHauses gezogen. Die Firma Aderhold & Sohn, die sich im Gewerk der Sanitär-, Heizungs- und Lüftungstechnik bewegt, hat ganz unbürokratisch und spontan für das FanHaus die Wasserleitung verlegt.

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Auch der Baustrom ist nun endgültig gesichert. Die Firma SM-Elektroanlagenbau GmbH hat dem FanHaus kostenfrei eine Stromleitung von der Südkurve zum Bauplatz zur Verfügung gestellt und zusätzlich noch einen Stromkasten aufgebaut.

11. November 2011: Zweiter Bauabschnitt abgeschlossen

Erdarbeiten nahezu beendet – Maurer gesucht

In den vergangenen Tagen und Wochen sind die Arbeiten am FanHaus mit großen Schritten voran gegangen. Nachdem die Firma Aderhold die Frischwasserzuleitungen parallel zum Zugang zur Südkurve von der Rheingoldstraße kommend verlegt hat, geht es nun konzentriert weiter.

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Die Firma Ding Straßen- und Tiefbau GmbH, die auch vor der Haupttribüne die Tiefbauarbeiten übernommen hat, führte darüber hinaus den Anschluss des FanHauses an die Abwasserleitungen, die in vier Metern Tiefe lagen, durch.

Der Beschäftigungsbetrieb der Stadt hat nun die Erdarbeiten für die Fundamente des FanHauses weitestgehend ausgehoben. In der kommenden Woche werden die Erdarbeiten abgeschlossen und die Maurer übernehmen das Kommando auf der Baustelle.

Fans, die aus dem Maurerhandwerk kommen und ab dem 21. November für ein paar Tage am FanHaus mitarbeiten möchten, können sich gerne unter 0171-990 70 40 melden.

2. Dezember 2011: Maurer nehmen Arbeit auf – Fundamente eingemessen

Das FanHaus auf dem Gelände des EINTRACHT-STADIONs wächst und gedeiht…

fanhaus_2011-12-02_01So nahmen Eintracht-Fans beim Bauunternehmen J. Sommer im November extra eine Woche Urlaub, um das FanHaus zu unterstützen! Kurzzeitig schien es so, als würde es sehr schwierig werden, Maurer für das FanHaus zu finden. Doch dann – genau zum richtigen Zeitpunkt – kamen die Retter in der Not. Jens Franke und sein Sohn Lukas sowie Hans-Joachim Stehr übernahmen am 28. November 2011 die Baustelle.

Das Schöne an des Sache: Nicht nur diese drei Maurer zeigten ein Herz für unsere Eintracht, sondern auch die Geschäftsführung ihres Arbeitgebers. Das Bauunternehmen “J. Sommer Nachf. GmbH” genehmigte ihnen dankenswerter Weise ihre Urlaubsanträge, obwohl die Auftragsbücher voll sind und auch noch andere Baustellen vor dem Winter fertig werden müssen.

fanhaus_2011-12-02_02Fachmännisch wurden in den ersten zwei Tagen die Fundamente eingemessen und kleine Korrekturen vorgenommen, denn die Statik muss schließlich passen.

Ein weiterer wichtiger Helfer ist die Firma “Huse & Philipp GmbH & Co. KG”. Als Stahlhändler in Braunschweig und Mitglied im Sponsorenpool “Eintracht 100″ lieferte die Firma den Baustahl und die Moniereisen für die Fundamente.

So konnten die Maurer zügig ans Werk gehen und die Stahlkörbe für die Fundamente binden. Dabei half sogar Großvater Franke, der erstmals 1948 ins Eintracht-Stadion als Kind von seinem Vater mitgenommen wurde…

4. Dezember 2011: Fundamente fertig gestellt

Wenn es bei Eintracht läuft, dann läuft es richtig! Selbst das Wetter ist auf unserer Seite. Noch vor dem erwarteten Frost haben es die Maurer Jens Franke, Hans-Joachim Stehr und Lukas Franke durch großartigen Einsatz geschafft, den Beton für die Fundamente zu gießen.

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Nachdem Marc Wittfeld vom Fanclub die Jägi-Jungs für eine ordentliche Stärkung zum Mittag mit heißen Bockwürstchen und Gehacktes-Brötchen mit Zwiebeln gesorgt hatte, ging es frisch ans Werk! Kurz danach kam schon der erste Betonmischer mit acht Kubikmetern Beton. Diesen Beton bekommt das FanHaus von der “TSN Beton GmbH”, Mitglied im Sponsorenpool “Eintracht 100″ und einer der großen Betonlieferanten in dieser Region.

Am Abend, nachdem alle Fundamente gegossen waren, hatten vier Betonmischer 32 Kubikmeter Beton geliefert und in den Boden gebracht. Die Fundamente für das FanHaus sind somit fertig gestellt!

9. März 2012: Anlieferung der Übersee-Container auf dem Stadiongelände

Container für FanHaus auf dem Stadiongelände eingetroffen

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Nun kann es losgehen! Am heutigen Tage haben die Firmen Waldhelm, Rüdebusch, Fricke-Schmidtbauer sowie die Hafengesellschaft Braunschweig in einer gemeinsamen Transportaktion die sechs Container für das FanHaus auf den Bauplatz am Stadion gebracht.

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Die großen High-Cube Übersee-Container werden in den kommenden Monaten verschweißt und innen ausgebaut. Begleitet von einigen schaulustigen Fans wurden die Container an einem 32 Meter hohen Kran durch die Luft an ihren Bearbeitungsplatz gehievt. Die 40 Fuß (12 Meter) langen und vier Tonnen schweren Container hinterließen großen Eindruck bei ihrem Flug durch die Luft des Stadiongeländes.

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Baukoordinator Matthias Lenz zur Ankunft der Container: „Endlich ist es soweit! Ich bin sehr froh, denn zum Schluss haben uns einige Widrigkeiten ausgebremst. Das war wirklich eine sehr schwere Geburt, mit allen Problemen, die man sich vorstellen kann! Aber die Mutter, unsere Eintracht, lebt. Von jetzt an haben wir vieles selber in die Hand und können richtig mit dem Ausbau beginnen. Die Firmen Schmidtbauer-Fricke und ganz besonders die Firma Waldhelm haben uns zum wiederholten Mal enorm geholfen. Vielen Dank dafür!

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Der nächste Schritt wird nun sein, die alten, verschmutzten Holzfußböden aus den Containern zu entfernen. Schon am Mittwoch treffen sich die Tischler aus der Fan-Szene zur ersten Begutachtung der anstehenden Aufgabe. Weitere Tischler werden noch gesucht, die mit anfassen möchten.

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Schon heute war einer von ihnen, Diddi Brockmann, mit großem Engagement auf dem Bauplatz und hat beim Platzieren der Container tatkräftig mit zugefasst. Am liebsten hätte er gleich mit den Arbeiten begonnen…”

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20. Juni 2012: Der Rohbau für das FanHaus steht

fanhaus_2012-06-22_01 Mit der großzügigen Hilfe der PeBe Dienstleistungen GmbH konnte am vergangenen Freitag der Rohbau des FanHauses fertig gestellt werden. Das Team von Peter Behning wurde von Herbert Lubczyk geleitet. In den vergangenen Wochen hat die Mannschaft von PeBe die statischen Metallarbeiten vorbereitet und durchgeführt. Dazu gehörte eine große V-Stütze, die jene Container trägt, die den unteren Versammlungsraum überspannen. Außerdem wurde ein Schienensystem auf das Fundament gelegt, das dafür sorgt, dass die Container absolut in Waage stehen.
„Bisher war das reine Präzisionsarbeit, die gar nicht so einfach zu machen ist, aber wir haben auf Millimeter genau gearbeitet“, so Herbert Lubczyk.

Am Donnerstagabend und am Freitagmorgen sorgten noch Fans in einem spontanen Arbeitseinsatz für die Wärmedämmung der Fußböden im Untergeschoss der Container. So war es dann möglich, dass abermals Fricke+Schmidbauer mit einem 32-Meter-Kran half, die vorbereiteten Container an ihren vorgesehenen Platz zu heben. Die präzise Platzierung übernahmen dann einige Fans, Fricke+Schmidbauer sowie die Mitarbeiter von PeBe gemeinsam.

fanhaus_2012-06-22_02Die Architekten von O.M., angeführt von Rainer Ottinger und Klaus Schwing und dem Ingenieur für die Statischen Berechnungen, Georg Raabe, aus dem Hause m+p, ließen sich den Aufbau nicht entgehen. Begleitet von Schaulustigen und Fans waren schon gegen 14 Uhr die wichtigsten Arbeiten beendet. Danach setzten sich alle an den Arbeiten beteiligten erst mal in Ruhe hin und aßen zusammen, denn die Fans hatten mal wieder an das leibliche Wohl der Arbeitenden gedacht. Zu Thüringer Mett gab es nach Wahl Kaffee, Bier, Cola oder Wasser. Herbert Lubczyk dazu: „Das war eine nette Geste und wir mussten jetzt wirklich mal etwas essen. Wir konnten keine Pause machen und ich habe unsere Leute ganz schön gescheucht, aber leider ging das heute nicht anders. Da war das gestellte Mittagessen eine gute Sache, die meine Mannschaft zu schätzen weiß.“

Zur Fertigstellung des Rohbaus äußerte sich der Baukoordinator Matthias Lenz so: „Dass PeBe so kurzfristig eingesprungen ist, kann man gar nicht hoch genug einschätzen. Wären dies nicht der Fall, dann hätten wir ein Problem gehabt. Aber auch das ist eine Erfahrung an diesem Projekt, dass man von vielen Seiten Unterstützung erfährt.”

26. Juni 2012: Richtfest für das FanHaus gefeiert

  „Ein wichtiger Meilenstein“

Nachdem in der vergangenen Woche die Container in ihre finale Position gebracht wurden, feierten Bauherren, Fans, Sponsoren und Handwerker am heutigen Mittwoch gemeinsam Richtfest für das FanHaus von Eintracht Braunschweig. Mit „auf dass das FanHaus ewig steht und es mit Eintracht weiter aufwärts geht“, verkündete Baukoordinator Matthias Lenz vor 50 geladenen Gästen den Richtspruch und damit das offizielle Ende der Rohbauarbeiten.

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Im nächsten Schritt werden die Fußböden verlegt, die Container isoliert und die Vorbereitungen für den Einbau der Fenster und die Lackierarbeiten ausgeführt. Im Herbst 2012 soll das FanHaus bezugsbereit sein.

Rainer Ottinger, erster Vizepräsident von Eintracht Braunschweig sagte: „Initiatoren, Fans, Sponsoren und Handwerker haben es gemeinsam geschafft, dass wir mit dem heutigen Richtfest einen wichtigen Meilenstein in diesem Großprojekt setzen können. Ich freue mich darüber und es erfüllt mich mit Stolz, dass wir nun soweit sind, die Feinplanung in Angriff zu nehmen. Sobald das FanHaus fertiggestellt ist, haben die Fans nicht nur am Spieltag, sondern auch während der Woche eine zentrale Anlaufstelle in unmittelbarer Nähe des Stadions.“

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Karsten König vom Braunschweiger Fanprojekt dankte vor allem den vielen Helfern. „Sie sind diejenigen, die anpacken statt Reden zu halten, sie sind diejenigen, die nicht als ewige Bedenkenträger andere blockieren und ihnen ist es zu verdanken, dass ein solches nichtkommerzielles Projekt überhaupt möglich ist. Dafür möchte ich mich sehr herzlich bedanken, auch weil ich weiß, dass unsere Gesellschaft ohne solche Menschen wirklich arm wäre.“

„Das FanHaus wird zum Dreh- und Angelpunkte der Eintracht-Fans. Hier können sich die Anhänger treffen und sich noch besser vernetzen“, ergänzte Lenz.

Ein besonderer Dank gilt den Unternehmen PeBe Dienstleitungen, Waldhelm, Nibelungen, die AWO und O.M. Architekten.

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20. August 2012: 1. Unterstützer-Treffens für das FanHaus

Ort: Pressecontainer am EINTRACHT-Stadion
Zeit: Montag, 20. August 2012 um 19.00 Uhr

Themen:

  1. Allgemeines
  2. Geplanter Inhalt des FanHauses
  3. Finanzen
  4. Aktuelle Arbeiten
  5. Optimierung: Arbeitsverteilung
  6. Optimierung: Finanzierungspläne

Zu 1.)
Das FanHaus wird um ein Drittel größer als geplant. Dies bedeutet, dass zwei Container mehr angebaut werden, als ursprünglich vorgesehen – so entsteht eine Fläche, die u.a. für eine „Bühne“ (im Erdgeschoss) genutzt werden kann. Die Funktionalität ist entsprechend erhöht. Weiterhin soll das runde Wappen nach wie vor an die Außenwand des FanHauses gemalt werden.

Zu 2.)
Neben den Büros für das Fanprojekt und den Fanbeauftragten wird auch ein kleines Studio für Radio Okerwelle (FanRadio u.a.) eingebaut. Die Büros werden eine Fläche von ca. 9 m² besitzen, weiterhin soll eine kleine Lagerfläche entstehen. Da diese aber nicht ansatzweise ausreichend ist, werden Optionen als Ersatz für den derzeitigen Fanprojektraum zwischen Block 9 und 8 geprüft (der Fanraum wird mit Beendigung der Bauarbeiten wohl anderwärtig genutzt werden). Denkbar ist ein weiterer Lager-Container.

Zu 3.)
Die Gesamtkosten für das FanHaus werden nach derzeitigem Stand ca. 152.500 Euro betragen. Grund hierfür sind zum Teil nicht eingehaltene Zusagen und daraus resultierende Kosten. Für die Fertigstellung fehlen derzeit noch rund 66.000 Euro, wobei die Fans bisher stolze 10.181 Euro zzgl. 3.844 Euro Bechersammlungsgeld gesammelt haben. Weitere Optionen zur Geldgewinnung siehe Punkt sechs, die Verhandlungen in diese Richtung laufen bereits.

Zu 4.)
Derzeit werden Maler und Freiwillige für Entrostungsarbeiten gesucht (letztere kann nahezu jeder erledigen). Mögliche Einsatzzeiten hängen von kommenden Finanzierungen ab, zur Koordination siehe nächster Punkt.

Zu 5.)
Um die Koordinierung von freiwilligen Mitarbeitern zu erleichtern wird folgender Fahrplan angestrebt:

  • Eine Übersicht des „Baufahrplans“ wird auf die FanPresse und bei eintracht.com veröffentlicht, damit jeder Einsicht erhält, in welcher Chronologie die jeweiligen Arbeiten benötigt werden.
  • Wenn akuter Bedarf besteht, dann wird dies von Matthias ca. zwei Wochen vorher so kommuniziert, dass: Die FanPresse, eintracht.com, gängige Lokalmedien, das 1895-Heft und das Südkurvenecho hierzu berichten. Weiterhin wird Cattiva zusätzlich direkt kontaktiert, diese werden auch auf ihrer Pinnwand am Spieltag zum Helfen aufrufen. Alle registrierten Eintracht-Fanclubs erhalten zusätzlich die o.g. Auflistung der nötigen Tätigkeiten und sollen schauen, ob Mitglieder mit derartigen Qualifikationen besitzen.
  • Zum Paderborn-Heimspiel werden mehrere Tausend Flyer im gesamten Stadion verteilt und im SKE abgedruckt. Mit ihnen sollen sich Fans bei Matthias und/oder Nils als potenzielle Helfer „registrieren“. Sie werden dann zukünftig – sofern Arbeiten anliegen – per Email oder Anruf direkt kontaktiert und angesprochen. Es wird angestrebt, so einen möglichst großen und aktiven „Unterstützerpool“ aufzubauen.

Zu 6.)
Um weitere Gelder zu gewinnen werden folgende Punkte angestrebt:

  • Bechersammlung: Bisher ein sehr erfolgreiches Mittel, welches optimiert werden soll. Es sollen weitere Mülltonnen beschafft und an jeden Aufgang gestellt werden. Die Leerung übernehmen zunächst die bereits bekannten Unterstützer, zukünftig ist es denkbar, dass Fanclubs an je einem Spieltag die Verantwortung für die Tonnen übernehmen. Diese werden ohnehin nochmal gesondert angeschrieben und um Unterstützung gebeten.
  • Marketing/Merchandising: Ein FanHaus-Logo wird erstellt. Cattiva übernimmt hierzu die Produktion von Produkten wie T-Shirts o.ä. Weiterhin sollen Buttons erstellt werden, welche am Spieltag gegen eine frei wählbare Spende verkauft werden (Prinzip wie bei Junggesellenabschieden o.ä.)
  • FanHaus-Aktionstag: Eine Arbeitsgruppe wurde gebildet. Mögliche Ideen waren neben der klassischen Party auch Fußballspiele, Info-Stände und ggf. ein Sponsorenlauf (eventuell als Zusatzveranstaltung).
  • Wolters: Anfrage über mögliche Unterstützung wird gestellt.

Grundsätzlich sollen fortan regelmäßig „Unterstützertreffen“ stattfinden um die gesammelten Ideen auch weiter umzusetzen und zu informieren! Die Sitzung endete gegen 21.45 Uhr.

Referent: Matthias Lenz für den FanRat Braunschweig
Protokoll: Robin Koppelmann, FanPressesprecher Braunschweig

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29. September 2012: FanHaus Turnier

FanHaus Turnier ein voller Erfolg

Wie angekündigt, fand am Samstag, 29.09. ein Fußballturnier zugunsten des FanHauses statt. Ein kreatives und buntes Programm gab dem reinen fußballerischen Treiben einen würdigen Rahmen. Die Idee, Fan- und Sponsorenmannschaften gegeneinander antreten zu lassen, wurde begeistert aufgenommen. Es hilft dabei, etwas entstehen zu lassen, denn man konnte die Gelegenheit nutzen, sich gegenseitig über aktuelle Projekte zu informieren, wovon sowohl die Sponsoren als auch die Fans rege Gebrauch machten. Die Mischung stimmte, vom sportlichen Niveau konnte sich auch unser Gast Oliver Petersch überzeugen, dem wir an dieser Stelle weiterhin gute Besserung wünschen. Der Siegerpokal, ein von der Mannschaft signierter Fußball, ging denkbar knapp an die Auswahl der Volksbank. Team Cattiva lief nur aufgrund des schlechteren Torverhältnisses auf dem 2. Platz ein.

Neben dem sportlichen Wert und der angestrebten Vernetzung war auch ein Ziel, das Thema FanHaus in der Szene zu verankern und positiv zu besetzen. Schritt für Schritt gehen wir den Weg zu einer lebenswerten Heimat, der Schritt am Samstag war ein weiterer großer Schritt. Von attraktiven Preisen bei der Tombola ließen sich alle begeistern, dementsprechend sind bis auf wenige Reste alle Lose weggegangen. Jeder wollte den Hauptgewinn, eine Brauereiführung im Hofbrauhaus Wolters gewinnen, aber nur Sebastian Reupke konnte sie gewinnen. Es ist anzunehmen, dass er in den nächsten Tagen jede Menge Anfragen erhalten wird :-). Aber nicht jeder Preis wurde auf der Tombola präsentiert: einige Preise werden demnächst bei ebay versteigert. So z.B. ein großes, von der Mannschaft signiertes Wandbild. Also immer wieder bei ebay nach Neuigkeiten schauen bzw. auf die Ankündigungen auf fanpresse.de achten.

Zu beachten sind auch weitere Aktionen um das Thema FanHaus-Logo. Das Logo wurde eigens für diese und weitere FanHaus-Aktionen entwickelt und bei der Veranstaltung erstmals vorgestellt. Es steht für die Dynamik, die mittlerweile in das Thema gekommen ist, es steht aber auch für die Modernität des FanHauses, von der sich jeder nach Fertigstellung überzeugen kann. Vermarktet wird es auf Aufklebern und T-Shirts. Der Erlös jeden T-Shirts geht zu 100% in das FanHaus. Erste Shirts in stylischem Eintracht-Gelb oder Eintracht-Blau wurden für 10 € verkauft. Die Shirts werden an Spieltagen an den bekannten Verkaufsständen in der Südkurve verkauft.

Was wird die Zukunft bringen? Es war klar, dass diese Veranstaltung die Finanzierungslücke nicht wird schließen können. Der Erlös von 2.000 € ist vor allem ein symbolischer Beitrag. Weitaus wichtiger war, das Thema FanHaus mit positiven Schlagzeilen zu belegen und mit kreativen Aktionen zu zeigen, dass die Szene sich bewegt, dass die Szene das FanHaus will und dafür weder den Aufwand scheut noch die Wege zu potentiellen Sponsoren. Diesen und auch dem Verein als Partner danken wir für die zuverlässige, unkomplizierte und schnelle Hilfe bei der Turnierorganisation. Wir danken zudem allen Helfern für ihren unermüdlichen Einsatz!

FanHaus Unterstützergruppe

Der Dank geht an folgende Unternehmen, die den Aktionstag unterstützt haben.

  • Hofbrauhaus Wolters GmbH
  • Höpfner Getränke
  • SM Elektroanlagenbau GmbH
  • Weichelt’s Wurstwaren
  • Löwenbäcker Schaper
  • PER Medien + Marketing
  • Öffentliche Versicherung

30. Januar 2013: Innenausbau im FanHaus hat begonnen

Klimatechnik installiert Firma Lippelt – Tischler begannen mit Trockenbau

fanhaus_2013-01-31_01Passend zum Wetter entwickelt sich das FanHaus. Tischler und Fan Carsten Weiß mit Helfer Marcel Laschefski haben in den vergangenen Wochen das Ständerwerk für die Innenwände gebaut und die Isolierungen eingesetzt. Carsten Weiß dazu: „Durch den allgemeinen Grippevirus liegen wir zwar nicht ganz in Plan, aber wir haben schon viel bewegt.“

fanhaus_2013-01-31_02Andere Fans helfen spontan. So wurden mit vielen Händen stapelweise OSB-Platten und viele Rollen Mineralwolle in das Obergeschoss geschaffen. Die Außenwände im Obergeschoss sind zum großen Teil bereits isoliert. Das ist auch nötig bei den derzeitigen Temperaturen.

„Kalt ist es. Saukalt!“ so Andreas Schlange, der Vorarbeiter der Klimatechniker, von der Firma Lippelt. „Da wird einem selber plötzlich klar, wie wichtig der eigene Job ist“, schmunzelt Andreas. Und weiter: „Einerseits ist das mal ein richtig guter Auftrag für uns, wo es auch mal um ideelle Werte geht. Andererseits muss man derzeit hart im Nehmen sein. Die 6.000 Watt Heizgeräte, die derzeit pusten, sind eine Erleichterung, aber das FanHaus hat auch ganz schön Fläche. Trotzdem kommen wir recht weit und wollen daher auch nicht wirklich klagen. Beinahe alle Leitungen für die Kühlflüssigkeit sind nun verlegt. Wir haben bereits Tests für die Überprüfung der Dichtigkeit der Leitungen am Laufen. Die verlegten Kühlleitungen werden derzeit mit 40 bar abgedrückt, also unter Druck gesetzt. Da ist schon richtig Wumms hinter.“

Andreas Schlange ist selber langjähriger Fan unserer Eintracht. „Für mich war es ein Herzenswunsch hier zu arbeiten, als ich davon hörte, dass wir von Lippelt das FanHaus unterstützen. Es wird ein gutes Gefühl sein, wenn ich in einigen Jahrzehnten als alter Mann hier vorbei komme und sehen kann, dass ich ein aktiver Teil beim Aufbruch unserer neuen Eintracht war, bei dem wir Fans nicht mehr nur als zahlender Faktor wahrgenommen werden, sondern, wo ich als aktiv arbeitender Mensch aktiv mitgeholfen habe.“

Baukoordinator Matthias Lenz zur Situation: „Seit November, dem Abschluss der wichtigsten Metallarbeiten, läuft es. Nahezu jeden Tag wird auf der Baustelle gearbeitet. Für uns wenig überraschend schlägt jetzt der Grippe-Virus zu. Auch mich hat es erwischt. Das Klima ist eben entsprechend. Im Obergeschoss sieht es aber schon recht gut au. Hierauf liegen derzeit unsere Hauptaugenmerk.“

12. November 2014: FanHaus von Eintracht Braunschweig übergeben

Feier mit Fans und Helfern am 12. Dezember geplant.

Am heutigen Mittwoch wurde das FanHaus von Eintracht Braunschweig an den zukünftigen Pächter, das Fanprojekt Braunschweig im AWO Kreisverband Braunschweig e.V., übergeben.

Ulrich Markurth, Oberbürgermeister der Stadt Braunschweig, eröffnete die Veranstaltung mit den Worten: „Das FanHaus macht schon optisch einen hervorragenden, einladenden Eindruck. Ich bin sicher, dass es eine Anlaufstelle für die Anhänger unserer Eintracht wird. Rund 10.000 freiwillige Arbeitsstunden haben Eintracht-Fans für dieses Haus abgeleistet – das ist einzigartig im Fußball.  Damit wird das FanHaus von zentraler Bedeutung für die Fanarbeit in Braunschweig. Die Fans haben ihr eigenes Projekt realisiert und ein eigenes Haus in Stadionnähe errichtet: Das ist eine gute Grundlage, um sich zu treffen, miteinander zu reden und zu diskutieren. Es ist notwendig, dass die Arbeit des Fanprojekts auf soliden Füßen steht und weiter finanziell unterstützt wird. Die Stadt wird daher das Projekt zusätzlich und mit weiteren Mitteln fördern.“

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Klaus-Peter Bachmann, Vorsitzender des AWO-Kreisverbandes Braunschweig e.V., bedankte sich in seiner Rede bei der Stadt, der Eintracht und allen Beteiligten für das finanzielle und organisatorische Engagement und stellte zusammenfassend fest: „Hier passt das Sprichwort ‚Was lange währt, wird endlich gut.‘ Es ist ein glücklicher Tag für die AWO und das Fanprojekt, da unsere Mitarbeiter nun feste Arbeitsplätze haben und ihrem verantwortungsvollen Job noch besser nachkommen können.

Rainer Ottinger, 1. Vizepräsident BTSV Eintracht von 1895 e.V., stellte fest: „Wir freuen uns, dass wir dem Fanprojekt das FanHaus mit vielseitigen Räumlichkeiten von knapp 300 Quadratmetern sozusagen als Jugendtreff für die Fanarbeit mit sozialen Projekten, Info-Veranstaltungen, Diskussionen und möglichst vielen Feiern auf unserem Stadiongelände bis auf die Betriebsaufwendungen kostenneutral zur Verfügung stellen können. Die Realisierung des Gebäudes als gemeinsames Projekt von Fans, Sponsoren, ehrenamtlichen Helfern und dem Verein stellte alle Beteiligten vor besondere Herausforderungen, durch die der Teamgedanke und der Bezug zum Gebäude letztlich gestärkt wurden. Wir danken allen ganz herzlich, die sich bei diesem Projekt mit planerischem und baulichem Einsatz, mit Geld- und Sachspenden und mit an mancher Stelle auch mentaler Unterstützung engagiert haben.“

„Mit dem FanHaus ist jetzt auch die Infrastruktur für Fans und Fanprojekt nahezu erstklassig. Nun müssen wir es noch bespielen und sind guten Mutes, dass uns die nötigen Ressourcen dafür zur Verfügung gestellt werden. Wir danken allen, die sich für die Errichtung des FanHauses auf die eine oder andere Weise eingesetzt haben“, ergänzte Karsten König, Leiter Fanprojekt Braunschweig.

Die offizielle Eröffnungsfeier mit Fans und Helfern ist für den 12. Dezember 2014 geplant. Informationen dazu werden zeitnah bekannt gegeben.

15. Dezember 2014: Das FanHaus ist eingeweiht

Löwen-Fans mit neuer Anlaufstelle

Nach der offiziellen Übergabe des FanHaus an das Fanprojekt Braunschweig am 12. November, wurde am vergangenen Freitag das neue Gebäude an der Stadionzufahrt Rheingoldstraße offiziell eingeweiht. Im Mittelpunkt der Feierlichkeiten standen verdientermaßen Helfer, Unterstützer und Sponsoren, denen nach rund 10.000 investierten Stunden, Dank von allen Seiten ausgesprochen wurde.

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Nicht nur die Fackeln, die rundum das neue FanHaus aufgestellt wurden, widerstanden dem regnerischen Wetter. Auch rund 150 Gäste, zu denen auch Cheftrainer Torsten Lieberknecht gehörte, waren aller Widrigkeiten zum Trotz der Einladung zur Einweihung der neuen Anlaufstelle der Fans gefolgt. Nach einer kurzen Begrüßungsrede von Klaus Peter Bachmann, in der der Kreisvorsitzende der Arbeiterwohlfahrt den zahlreichen Sponsoren und Helfern des Projekts dankte, startete das Rahmenprogramm des Abends. Unter der musikalischen Begleitung der Musikband Braunschweig Pension entwickelte sich rasch eine gemütliche Atmosphäre, in der die Erleichterung von allen Seiten über die Fertigstellung des Bauobjekts zu spüren war.

Auch Rainer Ottinger, als Architekt geistiger Vater des Neubaus und Vizepräsident von Eintracht Braunschweig, freute sich über die Feierlichkeiten: „Ich bin froh, dass wir das FanHaus nun offiziell den Fans übergeben können. Es ist schön, dass sie an diesem Abend sehen können, welchen Ort sie gemeinsam mit uns geschaffen haben.“ Dass das neue Gebäude, welches aus sechs miteinander verbundenen Überseecontainern besteht, künftig nicht nur von Eintracht-Fans, sondern auch von der allgemeinen Braunschweiger Bevölkerung genutzt werden kann, trifft schon jetzt auf Anklang. Bezeichnend hierfür sind die Pläne von Unterstützerin Silke Großer: „Ich kann nur sagen, dass ich einfach froh bin, dass das FanHaus endlich eröffnet wurde. Ich habe schon jetzt fest im Blick, hier meinen siebzigsten Geburtstag zu feiern.“

Gegen Ende des Abends konnte Hanna Lauter, zu Beginn der Veranstaltung von Peter Bachmann als „Zukunft des Fanprojekts“ bezeichnet, bereits ein erstes Resümee ziehen: „Es ist Wahnsinn, wie viele Menschen bei diesem Wetter gekommen sind, um mit uns zu feiern. Aber nach der Arbeit, die alle Anwesenden investiert haben, haben sie es sich auch verdient. Jetzt liegt es an uns, die Anstrengungen der Fans mit guter Arbeit zurück zu zahlen.“ Eintracht Braunschweig freut sich auf eine gute Zusammenarbeit und wünscht dem Fanprojekt Braunschweig eine erfolgreiche Zukunft.